Archive for the ‘Deutsch’ Category

Der Weg nach Klausenburg

Tuesday, August 2nd, 2011

Die Großstadt Klausenburg liegt im westlichen Rumänien, in Siebenbürgen, und ist eine einst von Deutschen gegründete Stadt.
Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs und dem Beitritt Rumäniens zur Europäischen Union erlebt das Land und auch Klausenburg einen stetigen Aufschwung. Im Bereich der Infrastruktur kann die Region jedoch noch nicht mit Westeuropa konkurrieren. So ist zwar seit Jahren die so genannte Siebenbürgen-Autobahn A3 in Planung, verwirklicht sind jedoch erst einige Teilstücke. Diese Autobahn soll zukünftig von der ungarischen Grenze an Klausenburg entlang bis zur Hauptstadt Bukarest führen. Ab der ungarischen Grenze würde dann über die dortige M4 eine Verbindung nach Budapest entstehen, von dort u.a. weiter nach Wien. Auch diese M4 ist jedoch noch nicht in Gänze fertig gestellt. Als Teil der Europastraße 60 wird so eine leistungsfähige Verbindung nach Westeuropa entstehen.

Im Bereich des Luftverkehrs ist Klausenburg bereits deutlich besser zu erreichen: Der internationale Flughafen Cluj-Napoca bietet Direktflüge in viele Städte Europas an. Lufthansa fliegt von hier nach München, Wizz Air u.a. nach Dortmund, London und Mallorca.

Im Schienenverkehr ist Klausenburg ebenfalls ein Knotenpunkt. Schnellzüge verkehren in alle Teile des Landes, eine wichtige internationale Verbindung existiert nach Budapest in Ungarn. Hinzu kommt ein Busbahnhof, von dem es ebenfalls internationale Verbindungen gibt.
Für den innerörtlichen Verkehr in Klausenburg sorgt die Straßenbahn in Kombination mit vielen Buslinien.

Reitvergnügen in den Apuseni

Wednesday, December 2nd, 2009

Ein wunderbares Reitvergnügen in Mitten unberührter Natur bietet das Apuseni-Gebirge, das nordöstlicher der bedeutenden Stadt Klausenburg liegt. Trotz wunderbaren Reitbedingungen bieten nur wenige Reittouren für Touristen in dem wunderschönen Apuseni-Gebirge an. Reitlehrer Mugur Pop hat diese Lücke für sich entdeckt und bietet ausgiebig erarbeitete Reittouren für 70 Euro pro Tag und Person an. Er verfügt über 12 Pferde, die in seinem Stall bei Klausenburg untergebracht sind und nur darauf warten ausgeritten zu werden.
Während der Ausritte kann man uralte Bauernhäuser bewundern, mit viel Glück begegnet man auch Bären und vielen andern Tieren der siebenbürgischen Wälder. Allerdings sind die Bären am ehesten im Frühling anzutreffen, wenn sie aus ihrem Winterschlaf erwachen.
Erst vor kurzem wurden von den Bauern in den Apuseni kleine Pensionen und Unterkunftsmöglichkeiten errichtet, denn der Tourismus ist hier erst in den Anfängen. Hier bereitet noch die Großmutter Speisen für die Gäste vor, es kann selbstgebrannter Pflaumenschnaps, genannt “Tzuika”, direkt aus eigener Brennerei genossen werden.
Die Apuseni sind ein vergessenes Paradies, in dem Urlauber am besten zu Pferd oder per Mountainbike vorwärts kommen, im Winter ist der Schlitten hier das passende Verkehrsmittel.

Klausenburg: die Geschichte

Friday, November 13th, 2009

Die Hauptstadt des Bezirks Cluj in Siebenbürgen, ist Cluj-Napoca die drittgrösste Stadt Rumäniens. Sie ist eine multikulturelle Stadt – 79,4% der Einwohner sind Rumänen, 19% Ungarn, 0,23% Roma, 0,06% Deutsche und Juden – die auf eine 2000 jahre alte Geschichte zurückschaut. Ihren Ursprung hat die Stadt in einer dakische Siedlung. Nach der römischen Eroberung unter Kaiser Trajan, wurde die Siedlung Napoca 106 nach Christus zur römischen Kolonie. Schon damals war sie ein Verkehrsknotenpunkt, somit konnte sich die Siedlung schnell entwickeln, und erhielt unter Kaiser Hadrian die Rechte eines Municipiums. In den folgenden 500 Jahren war die Siedlung mehreren Volkzügen unterworfen: Goten, Hunnen, Bulgaren, Awaren, Tataren, usw. übernahmen abwechselnd die Herrschaft. Unter der Herrschaft des ungarischen Königs István (1270-1272) siedelten auch die Sachsen nach Klausenburg über. 1317 erhielt Klausenburg die lang ersehnten Stadtrechte. Besonders bedeutend in der Geschichte der Stadt ist der dann folgende König Mathias, der viel für das wirtschaftliche Wachstum der Stadt geleistet hat. Er hat einen Rat (centrumviri) errichten lassen, der für die Verwaltung der Stadt zuständig war und gab der Stadt mehrere Vorrechte. Von 1790 bis 1848 und von 1861 bis 1867 war Klausenburg Hauptstadt Siebenbürgens und Regierungssitz innerhalb der Habsburgermonarchie. Nach dem österreich- ungarischen Ausgleich von 1867 wurde Siebenbürgen Bestandteil des Königreichs Ungarn. Die Teilnahme am ersten Weltkrieg brachte große Verluste für die Stadt mit sich. Ab 1918 gehört Klausenburg zu Rumänien. 1947 bekam die Stadt den Namen Napoca hinzugefügt, und wurde so zu Cluj-Napoca. Der Zusatz soll an den dakischen Ursprung der Stadt erinnern.

 

Der Palast Banffy

Friday, November 13th, 2009

Die Stadt Klausenburg war und ist eine der wichtigsten Kulturhochburgen Rumäniens. Ihre Vergangenheit ist abwechslungsreich. Ungarische, rumänische, österreichische und deutsche Einflüsse sind sowohl im Namen als auch im Stadtbild Klausenburgs noch heute zu sehen .
Unter den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie dem gotischen Geburtshaus von Matei Corvin oder der weltweit bekannten Michaelskirche, ist der Banffy-Palast aus dem 18. Jahrhundert ebenfalls zu finden.
Dieser Stadtpalast ist der Adelsfamilie Bánffy zu zuordnen. Er wurde zwichen den Jahren 1774-1775 gebaute und gilt als eines der wichtigsten Barockdenkmale Siebenbürgens. Der Palast Baffny hat bereits wichtige und berühmet Gäste, wie zum Beispiel König Franz Josef I. Bewirtet. Seit dem Jahre 1951 beherbergt es das Kunsthistorische Museum der Stadt Klausenburg.
Die Besucher können, in mehr als 20 Räume, neben der rumänischen Malerei des 19. und frühen 20. Jahrhunderts auch die niederländische und italienische Meisterstücke besichtigen. Besonders sehenswert in diesem Museum sind die alten Waffen, Ikonen und Möbel, die bis heute in einem guten Zustand vorzufinden sind.

Ein Ort für Forschung und Entspannung, der Botanische Garten „Alexandru Borzaâ€?.

Friday, November 13th, 2009

Klausenburg, eine Stadt im Siebenbürgen, umgegeben von Bergen und Wäldern…..
Wenn man ein durchaus interessantes und gelungenes Ausflugsziele in Klausenburg sucht, ist der Botanische Garten der Stadt ein absolutes muss.
Auf einer Fläche von ca. 14 ha, liegt der Botanische Garten Names „Alexandru Borzaâ€? im Süden Klausenburgs und wurde erstmals im Jahre 1923 eröffnet.
Mehr als 10.000 Arten von Plflanzen mit ausfürlicher Beschreibungen, ein Herbarium und ein botanisches Museum machen aus diesem Garten einen sehenswerten Ort.
Der zur Universität gehörende Garten dient aber vor allem zur Forschung und Lehre, eignet sich aber auch gut zum Entspannen mit einer Lektüre.
Der römische Garten, der Garten von Pliniu zusammen mit dem japanischem Garten sind die Hauptattraktionen dieses Kunstwerkes. Neben den vielen Touristen, sind vor allem die Stundenten und Anwohner Klausenburgs die täglichen Besucher des Gartens. Dies im Sommer natürlich besonders. Aber auch viele Grundschulklassen aus ganz Rumänien kommen um sich die besonderen Pflanzen hier anzuschauen.
Bei einem Besuch des Gartens vergehen die Stunden wie im Flug….

Michaelskathedrale in Klausenburg

Friday, November 9th, 2007

Klausenburg ist die drittgrößte Stadt in der Republik Rumänien. Sie ist die Hauptstadt des Bezirks Cluj in Siebenbürgen. Die Landschaft ist durch viele Berg- und Waldlandschaften geprägt. Klausenburg ist eine der ältesten Städte Rumäniens und wird von vielen als Hauptstadt Siebenbürgens bezeichnet. In der Stadt befinden sich einige der Schönsten Sehenswürdigkeiten der gesamten Region. Ein wichtiges Baumeisterwerk der Stadt ist die Michealskathedrale. Die Michealskathedrale kann auch als Wahrzeichen Klausenburg bezeichnet werden. Sie befindet sich auf dem Hauptplatz der Stadt, welcher in rumänischer Sprache Piata Uniri genannt wird. Die Kathedrale wurde ungefähr im Jahre 1316 gebaut und ist die zweitgrößte Kathedrale in ganz Siebenbürgen, nach der Schwarzen Kirche in Kronstadt. Die Kathedrale wurde im gotischen Stil erbaut und wurde leider während der letzten Jahrhunderte mehrmals zerstört und wieder neu aufgebaut. Aus diesem Grund kann man verschiedene Stile in diesem Bauwerk erkennen. Aus geschichtlicher Hinsicht ist die Kathedrale auch sehr wichtig. Sie spiegelt die verschiedenen Interessenkämpfe, die während der verschiedenen Epochen stattgefunden haben wieder. Aber auch die religiösen Kämpfe zwischen den Katholiken und Protestanten, hatten einige Verönderungen an der Kathedrale zur Folge.

Der Stadtpark und andere Sehenswürdigkeiten in Klausenburg

Monday, October 15th, 2007

Eine der schönsten Städte Rumäniens ist Klausenburg. Klausenburg liegt im Norden der rumänischen Region Siebenbürgen. Die Stadt wird von einer wunderschönen Natur geprägt und ist wegen den vielen Studenten, eine lebendige Stadt. Klausenburg verfügtüber zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Eine touristische Attraktion ist der Stadtpark. Er befindet sich im Herzen Klausenburgs und begeistert jeden Besucher durch die vielen hundert Jahre alten Bäume. Beliebt ist der Zentralpark sowohl bei den Touristen als auch bei den Klausenburgern selbst, denn er bietet Jung und Alt viele Freizeitmöglichkeiten. Hier kann man zum Beispiel eine Bootsfahrt auf demkleinen, künstlich angelegten See machen. Außerdem verfügt der Zentralpark über ein Basketballplatz und ein paar Schachtische.
Bemerkenswert ist aber auch der Zentralfriedhof der Stadt Klausenburg. Dieser zählt zum Pantheon Siebenbürgens, aufgrund seiner vielen Ehrengräber. Ein ganz besonderes Denkmal ist das Grab einer berühmten ungarischen Persönlichkeit namens Apaczai Csere Janos. Nach diesem wurde auch eine der drei ungarischen Schulen in Klausenburg benannt.

Sehenswürdigkeiten in Klausenburg

Friday, October 5th, 2007

Klausenburg gehört zu den meist besuchten Städten Rumäniens, außerdem ist sie eines der bedeutesten Universitätszentren des Landes.Es gibt viele Sehenswürdigkeiten, welche die vielen Touristen aufgrund ihrer Einzigartigkeit anziehen. Auf dem Hauptplatz der Stadt befindet sich die gotische Michealskathedrale und davor das berühmte Matthiasdenkmal.Sie können auch das Palais Bánffy, welches ein wichtiges Barockgebäude in ganz Siebenbürgen ist oder die Piaristenkirche besuchen.Einen herrlichen Blick auf ganz Klausenburg gibt die Zitadelle.Dort können Sie ein paar Stunden auf einer der Terasse verbringen un die wunderschöne Aussicht genießen.Da Klausenburg eine Stadt mit vielen Studenten ist, schläft sie nie.Es gibt zahlreiche Cafes, Restaurants, Bars und Clubs, die immer voll mit Gästen sind.Klausenburg verfügt auch über drei Kinos.Wenn Sie einen ruhigen Nachmittag verbringen wollen,dann ist ein Spaziergang im Botanischen Garten oder dem Stadtpark zu empfehlen.Klausenburg ist eine aufregende Sadt.Es ist immer was los.Verschiedene Veranstaltungen finden regelmäßig statt, sowie Theaterstücke werden gespielt.Es gibt auch die Möglichkeiten sportlich aktiv zu werden, von Fußball über Tennis bis hin zum Schwimmen, ist alles möglich.Klausenburg wird Sie faszinieren.Erleben Sie einen unvergesslichen Urlaub und buchen Sie jetzt ein Ferienhaus oder ein Zimmer im Hotel.

Geschichte von Klausenburg

Tuesday, May 15th, 2007

Klausenburg ist eine Stadt in der Region Siebenbürgen in Rumänien. Nachdem die rumänische Region Dakien von den Römern unter Kaiser Trajan erobert wurde, wurde die damals so genannte Siedlung ein Legionslager. Unter Kaiser Hadrian wurde Napoca (Klausenburg) zu einem Municipium (einer von Rom abhängigen Stadt) und im dritten Jahrhundert Sitz des Prokurators. Die eigentliche Stadt wurde im 13. Jahrhundert am Ufer des Kleinen Samesch von deutschen Siedlern erbaut. Sie war mehr als 60 Jahre lang die Hauptstadt des Fürstentums Siebenbürgen. Da Siebenbürgen unter der Regierung von Österreich-Ungarn stand, bildeten die Ungaren den Hauptbevölkerungsanteil dieser Stadt. Im 17. und im 18. Jahrhundert wurde Klausenburg von den Sachsen besiedelt. 1872 wurde hier die zweite Universität des alten Ungarns gegründet, und zwar die Franz-Josef-Universität. Durch den Friedensvertrag von Trianon wurde Siebenbürgen Teil von Rumänien, und 1940 gelangte Klausenburg in Folge des 2. Weltkriegs bis 1944/1945 an Ungarn. 1947 fiel Klausenburg durch den Pariser Vertrag an Rumänien zurück. Einige Persönlichkeiten die aus Klausenburg stammen oder hier gelebt haben sind Matthias Corvinus (König von Ungarn), Tomas Jordan (Arzt der Epidemiologe und Balneologe), Franz Davis (Theologe), Doina Cornea (antikommunistische Dissidentin), Emil Racoviþã (Biologe, Botaniker, Meeresforscher, Höhlenforscher und Polarforscher) und Julia Varady (Deutsche Opernsängerin).

Sehenswürdigkeiten in Klausenburg

Friday, April 6th, 2007

Klausenburg ist eine große Stadt im Zentrum Siebenbürgens. Die Stadt ist ein sehr schöner Ort, wo Natur und Kultur aufeinander treffen. Der schöne Botanische Garten erfreut jeden Besucher mit einer großen Vielfalt an Pflanzen jeder Art und auch mit einem Glashaus mit exotischen Pflanzen. Der Stadtpark Klausenburgs ist der perfekte Ort für Spaziergänge am Nachmittag. Es ist sehr angenehm entlang der Kastanienbäume zu schlendern oder neben Enten auf dem kleinen, netten Teich um die Wette zu rudern. Ein weiterer Attrakionspunkt ist die Zitadelle aus Klausenburg, von wo aus man die schöne Stadt in ihrer ganzen Pracht bewundern kann. Von dort aus sieht man am besten, dass sich in der Mitte der Stadt die Michaelskathedrale befindet, dessen Turm sich stolz über die Dächer der anderen Gebäude erhebt. Was man noch in Klausenburg besichtigen kann, ist das Bánffy Palais, das heute ein Kunstmuseum mit wertvollen Gemälde beherbergt . Klausenburg hat noch viele interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten wie zum Beispiel die Schneiderbastei. Das ist ein Teil der alten Stadtfestigung,das Einzige was im Zentrum von der Stadtmauer übrig geblieben ist. Klausenburg hat viele Museen und Denkmäler, sowie auch drei Theater: das Rumänische Nationaltheater, das Ungarische Theater und das Puppentheater, das jedem Kind Freude bereitet. Klausenburg ist eine Stadt, wo man viel zu sehen hat und wo man sich richtig entspannen kann, indem man sich dem großen Kulturangebot widmet, oder indem man einfach die lokalen Geschäfte, Kneipen oder Restaurants besucht.