Ein wunderbares Reitvergnügen in Mitten unberührter Natur bietet das Apuseni-Gebirge, das nordöstlicher der bedeutenden Stadt Klausenburg liegt. Trotz wunderbaren Reitbedingungen bieten nur wenige Reittouren für Touristen in dem wunderschönen Apuseni-Gebirge an. Reitlehrer Mugur Pop hat diese Lücke für sich entdeckt und bietet ausgiebig erarbeitete Reittouren für 70 Euro pro Tag und Person an. Er verfügt über 12 Pferde, die in seinem Stall bei Klausenburg untergebracht sind und nur darauf warten ausgeritten zu werden.
Während der Ausritte kann man uralte Bauernhäuser bewundern, mit viel Glück begegnet man auch Bären und vielen andern Tieren der siebenbürgischen Wälder. Allerdings sind die Bären am ehesten im Frühling anzutreffen, wenn sie aus ihrem Winterschlaf erwachen.
Erst vor kurzem wurden von den Bauern in den Apuseni kleine Pensionen und Unterkunftsmöglichkeiten errichtet, denn der Tourismus ist hier erst in den Anfängen. Hier bereitet noch die Großmutter Speisen für die Gäste vor, es kann selbstgebrannter Pflaumenschnaps, genannt “Tzuika”, direkt aus eigener Brennerei genossen werden.
Die Apuseni sind ein vergessenes Paradies, in dem Urlauber am besten zu Pferd oder per Mountainbike vorwärts kommen, im Winter ist der Schlitten hier das passende Verkehrsmittel.
Archive for December, 2009
Reitvergnügen in den Apuseni
Wednesday, December 2nd, 2009Wanderausstellung im Schneiderturm
Wednesday, December 2nd, 2009Im Oktober diesen Jahres wurde in dem bekannten Schneiderturm der Stadt Klausenburg eine ganz besondere Wanderausstellung eröffnet. In dieser Ausstellung will man die beeindruckenden Erfolge der Eminescu-Stiftung darstellen. Bereits vor zehn Jahren wurde diese ins Leben gerufen. Ziel der von Prinz Charles gegründeten Stiftung ist die Sicherstellung und Erhaltung der siebenbürgischen Kultur, die so wertvoll und reich ist wie kaum eine andere in Rumänien.
Dabei geht es nicht ausschließlich um die Restaurierung oder Erhaltung von Kirchen, Bauwerken und Denkmälern, sondern es wird sich auf die ganze Gemeinden konzentriert, wo der Mensch und sein Umfeld im Vordergrund stehen. Man versucht die historischen Merkmale der Gemeinden vor der geschmacklosen Modernisierung zu schützen und im Gegenzug touristisch nachhaltige Werte zu schaffen. Das Paradebeispiel für diese Art von Hilfe durch Selbsthilfe ist die Gemeinde: Deutsch-Weißkirch. Hier ist die Hilfe wirklich angekommen.
Zu dieser ganz besonderen Jubiläumsausstellung stehen ebenfalls deutsch-sprachige Informationsbroschüren und CD´s zur Mitnahme bereit. Sie ist eine Gelegenheit die vielen Eindrücke der Ausstellung auch zu Hause fortwirken zu lassen.