Archive for November, 2009

Klausenburg: die Geschichte

Friday, November 13th, 2009

Die Hauptstadt des Bezirks Cluj in Siebenbürgen, ist Cluj-Napoca die drittgrösste Stadt Rumäniens. Sie ist eine multikulturelle Stadt – 79,4% der Einwohner sind Rumänen, 19% Ungarn, 0,23% Roma, 0,06% Deutsche und Juden – die auf eine 2000 jahre alte Geschichte zurückschaut. Ihren Ursprung hat die Stadt in einer dakische Siedlung. Nach der römischen Eroberung unter Kaiser Trajan, wurde die Siedlung Napoca 106 nach Christus zur römischen Kolonie. Schon damals war sie ein Verkehrsknotenpunkt, somit konnte sich die Siedlung schnell entwickeln, und erhielt unter Kaiser Hadrian die Rechte eines Municipiums. In den folgenden 500 Jahren war die Siedlung mehreren Volkzügen unterworfen: Goten, Hunnen, Bulgaren, Awaren, Tataren, usw. übernahmen abwechselnd die Herrschaft. Unter der Herrschaft des ungarischen Königs István (1270-1272) siedelten auch die Sachsen nach Klausenburg über. 1317 erhielt Klausenburg die lang ersehnten Stadtrechte. Besonders bedeutend in der Geschichte der Stadt ist der dann folgende König Mathias, der viel für das wirtschaftliche Wachstum der Stadt geleistet hat. Er hat einen Rat (centrumviri) errichten lassen, der für die Verwaltung der Stadt zuständig war und gab der Stadt mehrere Vorrechte. Von 1790 bis 1848 und von 1861 bis 1867 war Klausenburg Hauptstadt Siebenbürgens und Regierungssitz innerhalb der Habsburgermonarchie. Nach dem österreich- ungarischen Ausgleich von 1867 wurde Siebenbürgen Bestandteil des Königreichs Ungarn. Die Teilnahme am ersten Weltkrieg brachte große Verluste für die Stadt mit sich. Ab 1918 gehört Klausenburg zu Rumänien. 1947 bekam die Stadt den Namen Napoca hinzugefügt, und wurde so zu Cluj-Napoca. Der Zusatz soll an den dakischen Ursprung der Stadt erinnern.

 

Der Palast Banffy

Friday, November 13th, 2009

Die Stadt Klausenburg war und ist eine der wichtigsten Kulturhochburgen Rumäniens. Ihre Vergangenheit ist abwechslungsreich. Ungarische, rumänische, österreichische und deutsche Einflüsse sind sowohl im Namen als auch im Stadtbild Klausenburgs noch heute zu sehen .
Unter den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie dem gotischen Geburtshaus von Matei Corvin oder der weltweit bekannten Michaelskirche, ist der Banffy-Palast aus dem 18. Jahrhundert ebenfalls zu finden.
Dieser Stadtpalast ist der Adelsfamilie Bánffy zu zuordnen. Er wurde zwichen den Jahren 1774-1775 gebaute und gilt als eines der wichtigsten Barockdenkmale Siebenbürgens. Der Palast Baffny hat bereits wichtige und berühmet Gäste, wie zum Beispiel König Franz Josef I. Bewirtet. Seit dem Jahre 1951 beherbergt es das Kunsthistorische Museum der Stadt Klausenburg.
Die Besucher können, in mehr als 20 Räume, neben der rumänischen Malerei des 19. und frühen 20. Jahrhunderts auch die niederländische und italienische Meisterstücke besichtigen. Besonders sehenswert in diesem Museum sind die alten Waffen, Ikonen und Möbel, die bis heute in einem guten Zustand vorzufinden sind.

Ein Ort für Forschung und Entspannung, der Botanische Garten „Alexandru Borzaâ€?.

Friday, November 13th, 2009

Klausenburg, eine Stadt im Siebenbürgen, umgegeben von Bergen und Wäldern…..
Wenn man ein durchaus interessantes und gelungenes Ausflugsziele in Klausenburg sucht, ist der Botanische Garten der Stadt ein absolutes muss.
Auf einer Fläche von ca. 14 ha, liegt der Botanische Garten Names „Alexandru Borzaâ€? im Süden Klausenburgs und wurde erstmals im Jahre 1923 eröffnet.
Mehr als 10.000 Arten von Plflanzen mit ausfürlicher Beschreibungen, ein Herbarium und ein botanisches Museum machen aus diesem Garten einen sehenswerten Ort.
Der zur Universität gehörende Garten dient aber vor allem zur Forschung und Lehre, eignet sich aber auch gut zum Entspannen mit einer Lektüre.
Der römische Garten, der Garten von Pliniu zusammen mit dem japanischem Garten sind die Hauptattraktionen dieses Kunstwerkes. Neben den vielen Touristen, sind vor allem die Stundenten und Anwohner Klausenburgs die täglichen Besucher des Gartens. Dies im Sommer natürlich besonders. Aber auch viele Grundschulklassen aus ganz Rumänien kommen um sich die besonderen Pflanzen hier anzuschauen.
Bei einem Besuch des Gartens vergehen die Stunden wie im Flug….

“Cluj in den Karpaten ist eine richtige Filmstadt!“

Friday, November 13th, 2009

Die Stadt mit den meisten Kinogängern hat unangefochten Klausenburg. Diese glanzvolle Stadt ist reich an Kultur und kann mit vielen Theatern, Museen und dem jährlich stattfindenden Filmfestival glänzen. In der Woche des Filmfestivals kommen unzählig viele junge Menschen aus dem ganzen Land, aber auch Ausland in die Filmstadt. Sie nehmen lange Wartezeiten und schlange stehen gerne für gutes Kino und neue Filme in Kauf. Die Filme werden in den vielen Kinos der Stadt gezeigt, aber auch Open-Air-Präsentationen werden veranstaltet.
Dieses Jahr fand in Klausenburg bereits das 8. Filmfestival (abgekürzt: TIFF-Transilvania International Film Festival) statt. Die so beliebte Trophäe bringt bringt immerhin 10.000 Euro für den Sieger. Das Filmfestival konnte ca. 50.000 Zuschauer mit 100 aktuellen Produktionen vor ihrem Weg nach Europa verzeichnen.
Dies ist ein absolut sehenswertes internationales Kulturereignis in der Hauptstadt Transilvaniens.

Klausenburg feiert Jubiläum

Friday, November 13th, 2009

Die Klausenburger BabeÅŸ-Bolyai-Universität feiert in diesem Jahr ihr 20- jähriges Jubiläum der deutsch-rumänischen Kulturbeziehungen. Ehrenpräsident der rumänisch-deutschen Kulturgesellschaft, Prof. Dr. Andrei Marga arbeitet bereits seit vielen Jahren an einem ausgeprägten Netzwerk von Nationalbibliotheken an der BabeÅŸ-Bolyai-Universität. Die deutsche Nationalbibliothek wurde im Jahre 1994 für die Klausenburger Studenten eröffnet. Über einen deutschen Studiengang verfügen bereits elf Fakultäten der größten Universität Klausenburgs. Anliegen der rumänisch-deutschen Kulturgesellschaft ist es, dass auch die restlichen Fakultäten in nächster Zeit nachziehen und ihren Unterricht um die deutsche Sprache zu erweitern. Bereits vor 14 Jahren wurde in Klausenburg der erste Unterricht in deutscher Sprache gehalten. Vor allem aber soll deutsch als Wirtschaftssprache noch mehr an der BabeÅŸ-Bolyai-Universität gefördert werden.