Archive for May, 2007

Geschichte von Klausenburg

Tuesday, May 15th, 2007

Klausenburg ist eine Stadt in der Region Siebenbürgen in Rumänien. Nachdem die rumänische Region Dakien von den Römern unter Kaiser Trajan erobert wurde, wurde die damals so genannte Siedlung ein Legionslager. Unter Kaiser Hadrian wurde Napoca (Klausenburg) zu einem Municipium (einer von Rom abhängigen Stadt) und im dritten Jahrhundert Sitz des Prokurators. Die eigentliche Stadt wurde im 13. Jahrhundert am Ufer des Kleinen Samesch von deutschen Siedlern erbaut. Sie war mehr als 60 Jahre lang die Hauptstadt des Fürstentums Siebenbürgen. Da Siebenbürgen unter der Regierung von Österreich-Ungarn stand, bildeten die Ungaren den Hauptbevölkerungsanteil dieser Stadt. Im 17. und im 18. Jahrhundert wurde Klausenburg von den Sachsen besiedelt. 1872 wurde hier die zweite Universität des alten Ungarns gegründet, und zwar die Franz-Josef-Universität. Durch den Friedensvertrag von Trianon wurde Siebenbürgen Teil von Rumänien, und 1940 gelangte Klausenburg in Folge des 2. Weltkriegs bis 1944/1945 an Ungarn. 1947 fiel Klausenburg durch den Pariser Vertrag an Rumänien zurück. Einige Persönlichkeiten die aus Klausenburg stammen oder hier gelebt haben sind Matthias Corvinus (König von Ungarn), Tomas Jordan (Arzt der Epidemiologe und Balneologe), Franz Davis (Theologe), Doina Cornea (antikommunistische Dissidentin), Emil Racoviþã (Biologe, Botaniker, Meeresforscher, Höhlenforscher und Polarforscher) und Julia Varady (Deutsche Opernsängerin).

Eine Reise durch Klausenburg

Tuesday, May 15th, 2007

Klausenburg oder rumänisch Cluj-Napoca ist eine sehenswerte Stadt in Rumänien und eine angesehene Universitätsstadt.
Die Stadt existierte schon zur römischen Zeit und war unter dem Namen Napoca bekannt.
Mit ungefähr 420.000 Einwohner ist Cluj-Napoca die drittgrößte Stadt des Landes.
Besonders sehenswert sind die alten römischen Bauten im Zentrum der Stadt. Die Michaelskathedrale ist eine gotische Kathedrale, die sich neben dem Matthiasdenkmal auf dem Hauptplatz befindet. Für die meisten Leute aus Klausenburg stellt dieses Denkmal den idealen Treffpunkt dar.
Besonders im späten Frühling ist der Botanische Garten eine Attraktion.
In Klausenburg werden auch Stadtführungen angeboten. Als deutscher Tourist kann man im Deutschen Kulturzentrum eine solche beantragen. Es gibt auch verschiedene Broschüren zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Man kann zahlreiche Sehenswürdigkeiten sehr schnell zu Fuß erreichen, denn die meisten befinden sich im Zentrum der Stadt, man kann jedoch auch mit dem Bus in die Stadt fahren, wenn man eine Unterkunft außerhalb des Zentrums gemietet hat. Die Busse fahren hier ziemlich oft. Wenn man sich aber sehr beeilt, kann man auch ein Taxi nehmen, wobei es gar nicht so teuer ist.
Außerdem gibt es in Klausenburg, gleich im Zentrum, zahlreiche Pubs und Cafes. Daher kann man sich dort ein paar Stunden ausruhen. Man kann auch sehr gut und günstig essen. Als Studentenstadt sind die Preise auch im Restaurant nicht besonders hoch und das Essen schmeckt unglaublich gut, egal ob typisch rumänisches Essen oder nicht…